Google bestraft Linkverkäufer mit niedrigerem Pagerank und schlechterem Ranking

PagerankAm Freitag ging ein Aufschrei (Hurraschrei?) durch einige Blogs. Einige voreilige Blogger wollten das nächste Pagerankupdate ausgemacht haben. Auslöser für die vorschnellen Meldungen zu einem Pagerankupdate ist möglicherweise eine Abstrafaktion durch Google.

Das letzte Ruckeln des grünen Balkens liegt nun bereits ein halbes Jahr zurück. Die aktuell angezeigten Pagerankwerte sind am 30. April eingespielt worden und geben den Pagerankwert von Anfang April wieder. Zuvor waren die neuen Pagerankwerte alle 3 Monate eingespielt worden. Nun lässt sich Google erstmals etwas mehr Zeit und Matt Cutts hat vor einigen Wochen geäussert, dass es wohl noch etwas längern dauern kann bis zum nächsten Pagerankupdate.

Auch ohne Pagerankupdate haben sich einige Pageranks in den letzten Wochen verändert. Hier und dort war dies Anlass zur Meldung, dass das Pagerankupdate nun endlich da sei. Hinter den Änderungen scheinen allerdings gezielte Strafaktionen von Google zu stecken, die sich an Seiten richten, die auf ihren Seiten Links zum Verkauf anbieten.

Google will den betroffenen Seiten die Möglichkeit geben ihr Verhalten zu ändern. So ist in den Google Webmaster Tools eine Benachrichtigungsfunktion geplant und in dem gleichen Bereich sollen die Webmaster Google informieren können, wenn die Linkverkäufe eingestellt wurden.

Mit dem Bekanntwerden der Strafaktion gegen Linkverkäufer dürfte Google mit Sicherheit für Abschreckung gesorgt haben. Unternehmen, die Plattformen zum Verkauf von Links anbieten, dürften über die aktuelle Strafaktion von Google nicht erfreut sein. Auf das nächste Pagerankupdate muss man also weiterhin warten.

Gerade für Webmaster neuer Internetseiten ist das bisher ausgebliebene Pagerankupdate ärgerlich. Aber irgendwann kommt das Update bestimmt, denn Google wird es nicht so weit kommen lassen, dass in den Browsern ein Jahr alte Pagerankwerte angezeigt werden. Vielleicht hält Google aber die neuen Werte nun auch etwas länger zurück, weil der aktuelle Pagerank als Marktwert für ungern gesehene Aktionen wir Linkverkäufe und Linkaustausche genommen wird.

3 Reaktionen zu “Google bestraft Linkverkäufer mit niedrigerem Pagerank und schlechterem Ranking”

  1. document.write("Markus Tressl");

    Paid Blogging (=Trigami) und guter PageRank vertragen sich nicht…

    Ich weiss, PageRank ist nicht alles und das soll auch kein Klage-Post werden… vielmehr interessiert mich wie das weiter gehen könnte.Das PageRank-Update vom vergangenen Wochenende hat nun auch die G……

  2. Marian

    naja auf das PR-Update warten ja alle. Über die Bestrafung der Linkverkäufer läßt sich streiten. Schließlich wird doch alles kommerzieller, selbst Google. Auf der einen Seite straft Google die Seiten ab und auf der anderen Seite können eben diese Seiten über Adsense für Linkkäufe werben. So wie unter Deinem Post. Also macht sich Google doch sehr lächerlich. Wenn dann richtig, dann macht es auch Sinn.

  3. willky

    Im Moment ist das Thema ja in aller (SEO-)Munde. Google straft Linkverkäufer ab. Deine Überschrift, dass mit dem Rückgang des PR auch das Ranking schlechter wird, konnte ich allerdings noch nicht feststellen…. Aber vielleicht kommt da ja noch was nach. Man weiß ja nie, was die Suchmaschinengurus genau ausgeheckt haben.

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