Grietje Bettin von den Grünen will Google auf die Finger schauen
Angeregt durch die Übernahme von Youtube durch Google, wurde die medienpolitische Sprecherin der Grünen angeregt sich über die dominierende Markstellung Googles in vielen Bereichen des Internets Gedanken zu machen.Durch die erlangte Vormachtstellung auf dem Sektor Onlinevideos sieht Grietje Bettin den Expansionshunger Googles unter Beweis gestellt. Sie fordert in Ihrer Stellungnahme, daß auch im Internet die Meinungsmacht existieren muss. Durch die Präsenz von Google in vielen Anwendungsbereichen des Internets sieht sie diese gefährdet.
Sie fordert, daß der “Krake Google, die ihre Tentakel immer weiter austreckt”, aus datenschutzrechtlicher Sicht deutlicher auf die Finger geguckt werden sollte. Weiter fordert sie informationelle Selbstbestimmung ein und Aufklärung darüber welche Daten Google von seinen Nutzern sammelt und speichert.
Im Bezug auf Google schwingen sich die Grünen folglich auf die Seite der Internetnutzer, denen die Marktmacht von Google nicht geheuer ist und versuchen sich in diesem Bereich Sympathien zu ergattern. Welche datenschutzrechtlichen Maßnahmen allerdings ergriffen werden sollten, läßt Grietje Bettin in Ihrer Veröffentlichung allerdings offen.
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Am 4. April 2007 um 22:33 Uhr
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