Neuer Pagerankalgorithmus sorgt für Turbulenzen bei Pagerankupdate

PagerankAm Freitag abend hat Google die grünen Balken wieder bewegt und spielte die neuen Pagerankwerte ein. Ein halbes Jahr hatte es gedauert bis der grüne Balken wieder in Bewegung geraten ist. Freitag wurde dann aber deutlich warum Google sich mit dem neuen Pagerankupdate soviel Zeit gelassen hatte.

Bereits einige Tage vor dem Update der neuen Pagerankwerte waren die Werte für einige Webseiten dramatisch in den Keller gerutscht. So wurde zum Beispiel “Die Zeit” von Pagerank 7 auf Pagerank 5 heruntergestuft und “Chip.de” fand sich plötzlich bei Pagerank 4 (gefallen von Pagerank 7) wieder. Dies war nun aber nur die leichte Brise vor dem Gewitter am Freitag.

Im Durchschnitt haben wesentlich mehr Seiten an grünem Balken verloren als gewonnen. Diese Veränderngen nach unten hängen mit Änderungen am Pagerankalgorithmus zusammen, die Google vorgenommen hat. Diese Änderungen hat ein Sprecher bestätigt ohne Details zu den Änderungen zu nennen. Es scheint aber so zu sein, dass Google Links, die offensichtlich aus Linkkäufen oder Linkaustäuschen stammen, nicht mehr in die Wertung für den Pagerank miteinbezieht.

Manche Webmaster vermuten nun, dass Google besonders interssiert die Veränderungen verfolgt, die seit Mitte letzter Woche auf Webseiten vor sich gehen und eventuell Strafmaßnahmen gegen Seiten vornimmt, die nun Ihre externen Links streichen. Davon gehe ich nicht aus, denn auch die neuen Pagerankwerte sind keine Straßmaßnahmen, sondern Google bezieht einfach einige Links nicht mehr in die Bewertung mit ein. Für einige Webmaster mag das eine Strafe sein, für die Ergebnisse der Google Suche könnte dies demnächst eine Verbesserung bedeuten.

Im Zuge des Pagerankupdates hat sich das Ranking der Google Suchergebnisse nicht verändert. Auch nicht bei den Seiten, die mehr als 2 Pagerankpunkte verloren haben. Zur Berechnung der neuen Pagerankwerte dürfte der bislang grösste manuelle Eingriff der Geschichte des Pageranks nötig geworden sein. Zur Feststellung welche externen Links Werbelinks sind, dürfte Google einige Mitarbeiter beschäftigt haben. Über die Google Webmaster Tools hatte Google den Webmastern die Möglichkeit gegeben andere Webmaster zu melden, die Links auf ihren Seiten verkaufen.

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