Probleme mit Google – zwei interessante Fälle
In dieser Woche gab es zwei interessante Fälle bei denen die eine Webseite vom Adsense Programm und die andere aus dem Google Index ausgeschlossen wurden. Vielleicht kann man aus beiden Fällen etwas lernen.
Über den ersten Fall bei dem die Website alkenmrs.com aus dem Index geworfen wurde, hat Ranking Konzept SEO News berichtet. Die zehn Jahre alte Seite war aus den Index geworfen worden. In den Google Gruoups hat sich dann zu dem Thema eine recht lebhafte Diskussion entwickelt. Im Laufe der Diskussion hat sich dann ein Google Mitarbeiter zu Wort gemeldet. Er beanstandete an der Seite, dass es auf der Seite zuviele unterschiedliche Inhalte gebe. Nach seinem Post würde es keinen Sinn machen, auf innerhalb einer Website Informationen über Bier, Kaffee und Luftreiniger anzubieten. Besserungen könnten sich nur durch konzeptionelle Änderungen an der Website ergeben, aber nicht durch kleinere Ausbesserungen.
Google mag Seiten, die sich auf Themen spezialisieren und zu diesen Themen möglichst umfangreiche Fachinformationen anbieten. Soweit bekannt. Bekannt war bisher nicht, dass Inhalte zu vielen verschiedenen Themen zu einem schlechteren Ranking oder sogar zum Auschluß aus dem Index führen können. Möglicherweise ist bei der Seite aber nicht die breite Themenvielfalt das Problem. Vielmehr dürfte Google den Eindruck bekommen haben, die Seite sei eine Made for Adsense Seite.
Was bedeutet das nun für andere Websites? Drohen nun Webkatalogen, Ebay oder Karstadt auch der das Ende der Google-Indizierung? Wohl kaum, denn bei diesen Websites gibt es einen Grund warum Informationen aus verschiedenen Bereichen gelistet werden. Bei alkenmrs.com scheint das Problem zu sein, dass die Ziele der Webseite nicht deutlich werden. Hier siehts so aus, als würden die Inhalte nur erstellt worden zu sein, um passende Anzeigen auf die Website zu bekommen und Klicks zu generieren. Hat man also Inhalte zu vollkommen unterschiedlichen Themen auf seiner Seite, sollte es einen Grund und ein Ziel dafür geben. Ein Ziel könnte sein Produkte zu verkaufen oder ein Grund wäre Informationen zu verschiedenen Themen zu einer bestimmten Region zu bündeln.
Der zweite Problemfall kommt auch aus den USA. Im Insideblog wurde über die Zwillinge Henry und Wilson berichtet, die über Google Adsense seit einiger Zeit mehr 200.000 US$ im Monat einnahmen. Warum das bekannt war? Sie hatten darüber geplaudert und hatten es nicht versäumt unter richtwins.com eine einige Website zu Ihrem Erfolg im Netz zu haben. Ende Juni kam der nächste Google-Scheck nun nicht. Dafür kam der Auschluß aus dem Adsense-Programm. Google warf den beiden Klickbetrug vor. Bei den Summen müsste das nun natürlich Klickbetrug in grossem Stil sein. Nicht unwahrscheinlich dürfte sein, dass der Klickbetrug von Dritten gemacht worden ist.
Was lernt man nun daraus lernen? Egal wie hoch die Adsense-Einnahmen sind, man sollte nie über seinen Adsense Erfolg plaudern. Google mag das mit Sicherheit nicht und vielleicht zieht das einige Neider auf den Plan, die dann versuchen einen Klickbetrug zu inszenieren. Google veröffentlich regelmäßig Erfolgstorys von Adsense-Publishern, aber es gab bisher zu keinem Bericht Zahlen. Man sollte auch nicht allzusehr darüber reden welche Website nun bei Adsense besonders erfolgreich ist. Adsense-Erfolg ist nichts womit man sich schmücken sollte oder für Leute mit verstärktem Geltungsbedürfnis.
Geschäftsmodelle, die nur auf den Adsense-Einnahmen aufbauen sind wackelig. Google prüft Ausschlüsse aus dem dem Adsense Programm sicherlich sehr sorgfältig. Trotzdem kann es immer passieren, dass man ausgeschlossen wird. Eine erneute Aufnahme ins Programm ist dann äusserst schwierig bis unmöglich wie man im Interview von affiliate.de mit Adsense-Mitarbeitern nachlesen konnte.
Artikel zum Thema:

Am 24. Juli 2007 um 15:55 Uhr
Seiten auf denen zu viel drauf ist sind sowiso sehr unuebersichtlich, aber trotzdem gut zu wissen.